Berufseinstiegsbegleitung

Stellen- und Aufgabenbeschreibung


Mit der Berufseinstiegsbegleitung sollen befristet leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse der allgemein bildenden Schulen über längere Zeit individuell beim Übergang von der Schule in die Ausbildung begleitet werden.


Die Berufseinstiegsbegleitung ist geprägt durch die unterstützende Lernförderung sowie die Förderung der psychosozialen Entwicklung der Teilnehmenden.


Die Integration in den Ausbildungsmarkt ist das Ziel der Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern. Sie beinhaltet die sozialpädagogische Unterstützung der Jugendlichen sowie die Erschließung und Koordination der individuell erforderlichen Unterstützungsangebote. In diesem Zusammenhang ergeben sich folgende Teilziele:

 

Förderung der Berufsorientierung und Berufswegeplanung

Dies erfolgt durch die Begleitung in Praktikumsphasen, Beratung in der Berufswegeplanung (Übergang Schule/Beruf) und die Unterstützung bei der Berufswahlentscheidung sowie im Bewerbungsverfahren.


Erfolgreicher Schulabschluss

Durch Aktivierung der Lernbereitschaft, Organisation von Lerngruppen und Nachhilfe, Unterstützung bei der Überwindung von Lernhemmnissen, Einleitung der Überprüfung potentieller Lernbehinderungen, Förderung der Selbstorganisation soll dem Teilnehmenden der erfolgreiche Schulabschluss ermöglicht werden.  


Förderung personaler und sozialer Kompetenzen

In Reflexionsgesprächen werden den Teilnehmenden ihre Ressourcen sowie Defizite aufgezeigt und thematisiert, um anschließend mit ihnen die erforderlichen Kompetenzen durch gezielte Förderangebote zu stärken oder aufzubauen.

 

Förderung lebenspraktischer Fertigkeiten und Hilfe bei psychosozialen Problemlagen

Wie z.B. Unterstützung bei Ämtergängen, Umgang mit Geld, Erscheinungsbild und Vermittlung an Beratungsstellen.


Weitere Aufgabengebiete sind

Förderplanung, Beratungsgespräche, Kooperation mit Netzwerkpartnern sowie organisatorische Tätigkeiten.